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Die Heidelbeere (Blaubeere, Waldbeere, Moosbeere, Heubeere, ...)

Lat. Vaccinium myrtillus / Vaccinium corymbosum - blueberry / airelle / arándano

heidelbeere, blaubeere

Die leicht säuerlichen und herrlich fruchtigen Heidelbeeren eignen sich durch ihren Geschmack für beinahe jegliche Art von Süßspeisen. Ein weiteres Plus ist die lange Saison der blauen Beeren, sie begeistern Groß und Klein von Mitte Juni bis Ende August. Die Heidelbeere beinhaltet Wirkstoffe in reichem Maße, so decken bereits 100 Gramm den gesamten Tagesbedarf an Mangan. Zusätzlich liefert sie auch Vitamin E und bietet dank des in ihr enthaltenen Farbstoffs Myrtillin eine wirksame Hilfe gegen Störungen des Nachtsehens und Netzhauterkrankungen. Zur Haltbarmachung gibts es bei der Heidelbeere zahlreiche Möglichkeiten, man kann Heidelbeeren einkochen oder die Beeren im Backofen dörren. Die Heidelbeere sollte also in keinem Obstgarten fehlen.

Rezepte

Wir haben einige Backrezepte mit Heidelbeeren gesammelt. Nutzen sie die Suche um zu den Heidelbeerrezepten zu gelangen.

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Interessantes zur Heidelbeere

Die Heidelbeere hat viele Namen, einige davon sind: Blaubeere, Schwarzbeere, Wildbeere, Waldbeere, Bickbeere, Zeckbeere, Moosbeere oder Heubeere.

Von der Heidelbeere gibts es ungewöhnlich viele ähnliche Arten. Die Heidelbbere selbst gehört zu der Familie der Heidekrautgewächse.

Die Saison der Heidelbeere geht von Mitte Juni bis Ende August. Im gegensatz zu anderen Sorten kann man Heidelbeeren relativ lange lagern, gut gekühlt bei ca. 0 Grad bleiben sie bis zu 5 Tage frisch.

Firsche Heidelbeeren erkennt man an einem leichten weißen Schimmer an ihrer Oberfläche.

Da die Heidelbeere eine Halbschattenpflanze ist kommt sie auf nährstoff- und basenarmen Boden, in frischen Laub- und Nadelwäldern und in Moor- und Bergheiden vor. Die Wurzeln der Heidelbeere gehen sehr tief (bis zu 1 Meter). Bei starkem Frost kann der Heidelbeerbusch ohne eine schützende Schneedecke vollständig abfrieren, allerdings bleiben die Wurzeln davon verschont und die Pflanze treibt im Hrühjahr wieder aus.

Geschichte der Heidelbeere

Die bei uns käuflichen Kultur-Heidelbeeren haben im allgemeinen wenig mit den einheimischen Waldheidelbeeren zu tun. Die kultivierten Heidelbeeren stammen ursprünglich von den nordamerikanischen Wildformen ab. 1920 wurde in Deutschland und somit erstmals außerhalb Amerikas eine größere Versuchsanlage mit einigen Heidelbeersorten aufgebaut. Aktuell finden sich primär nordamerikanische und neuseeländische Sorten auf den Europäischen Märkten. Die wilde Heidelbeere findet man heute in den gemäßigten und nördlichen Zonen Eurasiens und sie besiedelt Gebiete bis zu einer Höhe von bis zu 2350 Metern.

Die Heidelbeere als Heilpflanze

Allgemein bekannt ist dass die Früchte von Heidelbeeren gut gegen Durchfall wirken. Doch die blaue Beere hat viel mehr zu bieten. So hat sie durch ihren hohen Gerbsäuregehalt günstigen Einfluss bei Erkrankungen des Magens und der Verdauungsorgane.

Die Heidelbeere hat eine antibakterielle Wirkung welche hilft Bakterien wie z.B. Salmonellen, Escherichia coli oder Streptococcus in Schach zu halten. Wenig überraschend wirken die Früchte dieses Heidekrautgewächses auch bei bakteriellen Blasenentzündungen.

Man sollte regelmäßig Heidelbeersaft denn das enthaltene Vitamin A hilft den den Abbau des Sehpurpurs durch Lichteinwirkung zu verzögern. Weiters hat die Heidelbeere eine starke blutdrucksenkende Wirkung. Die frischen und getrockneten Früchte helfen auch bei der Bekämfung von Parasiten im Darm. Auch bei Entzündungen der Mundschleimhaut hat sich das wiederholte Einwirken lassen von Heidebeersaft gut bewährt.

Bücher zur Heidelbeere

Stichworte

Heidelbeeren, Blaubeeren, Heidelbeer Muffins

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