WERBUNG

Der Pfirsich

Lat. malum Persicum, Prunus persica - peach / pêche / durazno

pfirsich

Der Pfirsich, auch "persischer Apfel" genannt, gehört zur Familie der Rosengewächse und zählt zum Steinobst. Pfirsiche haben meist ein weiß-, gelbliches Fruschtfleich, wobei es auch Sorten mit rot gefärbtem Furchtfleisch gibt.

Pfirsiche eignen sich unter anderem gut für Pfirsichmarmelade, zur Pfirsichlikörherstellung oder einfach zum Einkochen im Glas.

Die glattschalige Mutation des Pfirsich nennt sich Nektarine und ist als Rohkost mindestens genauso beliebt wir der Pfirsich selbst.

Rezepte

Jetzt nach Rezepten zum "Pfirsich" suchen.

Interessantes zum Pfirsich

Will man Pfirsiche haben bei denen sich der Kern gut herauslösen lässt ist zu beachten dass es im Bezug auf den Kern zwei Gruppen von Pfirsichen gibt. Pfirsiche bei denen sich der Kern/Stein gut ablöst werden „Freestones“ oder „Kerngeber“ genannt. Die nichtsteinlösenden heißen im allgemeinen „Klingstones“ oder „Durantien“.

Eine Variante des Pfirsich ist der Plattpfirsich (Lat. Prunus persica var. platycarpa) der in Spanien paraguayo (paraguaya, paraguayos) genannt wird. Plattpfirsiche werden auch unter dem Namen Bergpfirsiche oder Wildpfirsiche angeboten. Im allgemeinen sind die Plattpfirsiche etwas aromatischer als die normalen runden Pfirsiche.

Weinbergspfirsiche: Weinbergspfirsiche haben ein festes, dunkelrotes Fruchtfleisch und die charakteristische pelzige (dunkle) Haut. Das Fruchtfleisch ist meist weniger süß als das anderer Sorten, hat aber ein sehr intesives Pfirsicharoma und Pfirsichgeschmack. Weinbergspfirsiche werden selten roh gegessen, sondern meist zu Marmelade oder Likör verarbeitet.

Pfirsiche als Folterwerkzeug:
Der Samen des Pfirsich ist sehr giftig, da er ca. 6,5 % Blausäure abspaltendes Amygdalin enthält. Die alten Ägypter nutzen Pfirsichkerne sogar um damit Verbrecher hinzurichten. Außer den Kernen sind auch die Blätter giftig da sie "Blausäureglykosid" enthalten.

Es gibt auch einige Beschreibungen zur medizinischen Verwendung von Bestandteilen des Pfirsichs. Beispielsweise wurde empfohlen die unreife Frucht samt Kernen, Blättern, Harz, Rinde und Wurzel zur äußerlichen Anwendung bei Kopfschmerzen oder Gicht zu bringen.

Die gummiähnliche Ausscheidung des Pfirsichbaums wurde bis zur Herstellung synthetischen Klebstoffs in manchen Gegenden als Klebemittel verwendet.

Geschichte des Pfirsich

Der Pfirsich wurde um das 1. Jhdt. n Chr. im Mittelmeerraum eingebürgert. Der Ursprung lieg, wie bei vielen heute gebräuchlichen Obstsorten, im asiatischen Raum. In China waren Pfirsichkulturen bereits 2000 v. Chr. bekannt. Er gelangte zuerst über Persien nach Griechenland und schließlich in weiterer Folge durch die Römer nach Mitteleuropa.

Inhaltsstoffe

100g Pfirsich haben einen Brennwert von 41 kcal und enthalten in etwa folgendes:
  • Wasser: 87 g
  • Fett 0,1 g
  • Kalium 205 mg
  • Calcium 8 mg
  • Magnesium 9 mg
  • Vitamin C 10 mg

Pfirsichsorten

Es gibt zahlreiche Pfirsichsorten, z.B.:
  • Benedicte
  • Dixired
  • Früher Alexander
  • Früher Roter Ingelheimer
  • Red Haven
  • Revita
  • Roter Ellerstädter
  • Suncrest
  • South Haven
  • Roter Weinbergpfirsich
  • Weißer Ellerstädter

Stichworte

Pfirsich, Pfirsich Kuchen, Pfirsich, Pfirsichlikör, Pfirsichmarmelade, persischer Apfel, Nektarine, Pfirsich Marmelade, Pfirsich Kompott, Pfirsich Dessert, Pfirsich Rezepte

Werbung
WERBUNG